Mit dem Specialized S-Works Crux 5 richtet Specialized sein Gravelbike konsequent auf Geschwindigkeit und den wachsenden Gravel-Rennsport aus. Wie die Video-Präsentation verdeutlicht, stand bei der fünften Generation vor allem eine verbesserte Aerodynamik im Mittelpunkt. Gleichzeitig soll das Race-Gravelbike trotz breiterer Reifenfreiheit und aerodynamisch geformter Rahmenrohre ein besonders niedriges Gesamtgewicht erreichen.
Specialized Crux 5 mit konsequentem Aero-Fokus
Die Entwicklung schneller Gravelrennen hat die Ausrichtung des neuen Crux maßgeblich geprägt. Specialized beziffert den aerodynamischen Vorteil gegenüber dem Crux 4 auf mehr als 15 Watt. Dazu wurde nicht nur ein einzelner Bereich angepasst: Laut Video-Vorstellung erhielt praktisch jedes Rahmenrohr eine aerodynamische Optimierung.
Technik vom Tarmac SL8
Einige Konstruktionsmerkmale stammen vom Specialized Tarmac SL8. Dazu gehören ein tiefer ausgeführtes Steuerrohr mit dem sogenannten „Speed Sniffer“ sowie aerodynamisch gestaltete Gabelscheiden. Auch Unterrohr und Sitzrohr wurden strömungsgünstig geformt. Ergänzt wird das Konzept durch die vom Tarmac SL8 bekannte Sattelstütze.
In der präsentierten Ausstattung bilden der neue Roval Terra Aero CLX Laufradsatz und das Terra-Cockpit ein aufeinander abgestimmtes Aero-Paket. Der Hersteller verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Rahmen, Anbauteile und Laufräder gemeinsam zur Effizienz beitragen sollen.
- Mehr als 15 Watt aerodynamischer als das Crux 4
- Optimierte Gabelscheiden, Unterrohr und Sitzrohr
- Tieferes Steuerrohr mit „Speed Sniffer“
- Bis zu 55 Millimeter Reifenfreiheit
- Leichteste angebotene Aufbauten mit rund 6,9 Kilogramm
- Konsequent auf schnelle Gravelrennen abgestimmte Geometrie
Neue Gravel-Race-Geometrie und mehr Reifenfreiheit
Während das Crux 4 noch deutlicher von einer Cyclocross-Geometrie geprägt war, wurde das Specialized Crux 5 als Gravel-Race-Bike konzipiert. Das Tretlager liegt etwa fünf bis sechs Millimeter tiefer. Gleichzeitig fällt der Lenkwinkel um 0,5 Grad flacher und der Sitzwinkel um 0,5 Grad steiler aus.
Diese Änderungen sollen eine kompaktere, sportlichere Sitzposition mit sicherem Handling verbinden. Besonders relevant ist die auf 55 Millimeter gestiegene Reifenfreiheit; beim Vorgänger waren es 47 Millimeter. Damit eröffnet das Crux 5 mehr Spielraum für voluminöse Gravelreifen und anspruchsvolle Strecken.
Niedriges Gewicht trotz größerer Aero-Profile
Die aerodynamischen Rohrformen vergrößern Querschnitte und Oberfläche. Dadurch soll der Rahmen gegenüber dem Crux 4 rund 64 Gramm schwerer sein. Beim kompletten Fahrrad konnte Specialized das Gewicht dennoch leicht reduzieren: Die leichtesten angebotenen Builds werden mit etwa 6,9 Kilogramm angegeben, während der leichteste Vorgängeraufbau bei 6,94 Kilogramm lag.
Damit positioniert sich das Crux 5 als kompromissloses Race-Gravelbike für Fahrerinnen und Fahrer, die auf Schotter möglichst schnell unterwegs sein möchten. Die Entwicklung gemeinsam mit dem Specialized Gravel Team unterstreicht den klaren Wettkampfanspruch.