Das neue Diverge 4 soll hohe Geschwindigkeit, Geländekompetenz und Bikepacking-Tauglichkeit in einem modernen Gravelbike vereinen. In der Videopräsentation stehen vor allem das überarbeitete Future-Shock-System, eine üppige Reifenfreiheit und zusätzliche Transportmöglichkeiten im Mittelpunkt. Mit diesen Eigenschaften richtet sich das Rad gleichermaßen an ambitionierte Gravel-Racer, Tourenfahrer und Abenteurer, die auch auf anspruchsvollen Strecken komfortabel unterwegs sein möchten.
Future Shock 3.0 und mehr Kontrolle im Gelände
20 Millimeter Federweg am Cockpit
Alle Modelle des Diverge 4 sind laut Vorstellung mit der Future-Shock-3.0-Technologie ausgestattet. Das System stellt 20 mm Federweg bereit und soll Schläge abfangen, ohne Handling und Reaktionsschnelligkeit spürbar zu beeinträchtigen. Die Belastungsspitzen sollen dabei um bis zu 53 Prozent reduziert werden. Höhere Aufsätze sind für den Einsatz bei unterschiedlichen Wetter- und Streckenbedingungen vorgesehen.
Am Heck ergänzt die Roval Terra Vector Sattelstütze das Komfortkonzept. Sie kann Stöße mit bis zu 18 mm Bewegung entgegen dem Radausschlag aufnehmen. Dadurch soll das Hinterrad besser Bodenkontakt halten, während der Körper auf ruppigem Untergrund stabilisiert wird. Das greift das Leitmotiv „Smoother is Faster“ auf: Mehr Ruhe im Fahrrad soll kontrolliertes und schnelles Fahren erleichtern.
Reifenfreiheit und progressive Gravel-Geometrie
Ausgelegt für Tempo und technische Strecken
Mit einer angegebenen Reifenfreiheit von 50 mm bietet das Diverge 4 viel Spielraum für griffige Gravelreifen. In der Video-Vorstellung wird sogar die Nutzung eines 2,2 Zoll breiten Specialized Air Trak genannt. Breitere Reifen können Komfort, Traktion und Pannenschutz verbessern. Zugleich bleibt zusätzlicher Freiraum für Schlamm erhalten.
Die überarbeitete Geometrie orientiert sich laut Präsentation am Feedback professioneller Fahrer. Ein flacher ausgelegtes Steuerrohr soll die Stabilität bei hohem Tempo erhöhen. Das tiefe Tretlager senkt den Schwerpunkt und unterstützt das Kurvenverhalten. Eine längere Reichweite erlaubt einen kürzeren Vorbau, während verlängerte Kettenstreben zu ausgewogenem Handling und zusätzlicher Reifenfreiheit beitragen sollen.
Stauraum für Touren und Bikepacking
Auch bei der Gepäckunterbringung wurde das Diverge 4 weiterentwickelt. Die Carbon-Ausführungen erhalten den SWAT-4.0-Unterrohrstauraum. Er bietet fünf Prozent mehr Volumen als beim Diverge 3 und eine zehn Prozent größere Zugriffsöffnung. Bei den Aluminiumvarianten kommt SWAT 3.0 zum Einsatz. Damit verfügen auch diese Modelle über einen internen Rahmenstauraum.
- Future Shock 3.0 mit 20 mm Federweg
- Roval Terra Vector Sattelstütze zur zusätzlichen Stoßdämpfung
- 50 mm Reifenfreiheit für Grip und Komfort
- SWAT-Stauraum bei Carbon- und Aluminiumrahmen
- Sechs Befestigungspunkte für Träger, Taschen, Schutzbleche und weiteres Zubehör
Damit präsentiert sich das Diverge 4 als vielseitiges Gravelbike für schnelle Rennen, anspruchsvolle Tagestouren und umfangreiche Bikepacking-Abenteuer.